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Jugendorchester mit Dirigent Marcel Ziegler beim Konzert 2008
Veronika Fuchs mit unserem Dirigenten Boris Björn Bagger.

Infos und Berichte zum Jubiläumskonzert

60 Jahre Mandolinenorchester Ettlingen



Videos vom Konzert bei youtube:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.youtube.com/mandolinenorchester


Veronika Fuchs, Flöte, erhielt ihre Ausbildung bei A. Guthmann, Bad. Konservatorium Karlsruhe, bei G. Braun, Musikhochschule Karlsruhe und bei W.
Bennett, Musikhochschule Freiburg i. Brsg.. Neben ihrer Tätigkeit in mehreren bedeutenden Orchestern, (wie dem Württembergischen Kammerorchester
Heilbronn, dem Stuttgarter Kammerorchester,), im SWR Baden-Baden/Freiburg, am Musicaltheater Stuttgart sowie als Dozentin an der Pädogogischen
Hochschule Karlsruhe ist sie Mitglied mehrerer Kammermusikensembles wie u.a. des Ensemble Cocteau und des Trio Marsanne.

Ihre Interpretationskunst ist auf mehreren CD’s dokumentiert, u.a. im Duo mit dem Gitarristen Boris Björn Bagger oder dem Pianisten Lars Jönsson.
Solokonzerte führten sie nach Frankreich, Schweden, Italien, Finnland, Griechenland und in die Schweiz.



Hier die Kritik in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 19.11.2008



Kurzweilig und anspruchsvoll

 


Konzert des Ettlinger Mandolinenorchesters zum 60. Vereinsgeburtstag. Seine Freude über das ausverkaufte Jubiläumskonzert des Ettlinger Mandolinenorchesters äußerte Bernd Hagemann, der Kassier des Vereines, im Asamsaal des Ettlinger Schlosses. Dass die in den vergangenen Jahren durchweg große Resonanz des Publikums „den sehr guten Ruf" des seit 60 Jahren bestehenden Orchesters beweist, hob er hervor. Unter der Gesamtleitung des renommierten Gitarristen Boris Björn Bagger wurde dem Publikum ein kurzweiliges und anspruchsvolles Programm geboten. Mit gut vorbereiteten Beiträgen des Jugendorchesters präsentierte Marcel Ziegler die Früchte seiner ausgezeichneten Jugendarbeit. Mit viel Elan und Musizierfreude präsentierten die jungen Zupfer einen „Rhinozeros' Reggae" und ein katalanisches Volkslied.

 Mit dem Stück „Gut Klang" von Herrmann Schmidt, einer erfrischenden Marschmusik im besten Sinne, stellte sich danach das Mandolinenorchester vor. Die folgenden Beiträge standen dann ganz im Zeichen der professio- nellen Flötistin Veronika Fuchs. Sie studierte an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Freiburg, unter anderem bei dem renommierten Flötisten William Bennett. Unter der einfühlsamen Begleitung des Orchesters intonierte sie mit viel Ausdruck den stimmungsvollen Satz „Quena" aus den „Impresiones de la Puna" des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera.

Die reizvolle folkloristische Musik kam gut an beim Publikum, ebenso wie auch der spanische Walzer von Ernesto Köhler. Ihre herausragende Technik stellte die Solistin mit dem „Russischen Zigeunerlied" von Wilhelm Popp unter Beweis. Im rasanten Tempo realisierte sie, technisch makellos, die Sechzehntel-Läufe des Schlussteiles. Mit einem temperamentvoll dargebotenen „Rumba" verabschiedete sich die sympathische Flötistin. Das Publikum applaudierte begeistert.

Petra Schneidewind, die Vorsitzende der Sektion Baden-Württemberg des „Bundes Deutscher Zupfmusiker", gratulierte dem Verein zu seinem Jubiläum, und sie hob die hervorragende Entwicklung in den letzten Jahren hervor. Der Verein sei „auf die Zukunft ausgerichtet", und er habe eine „sehr qualifizierte Jugendarbeit", sagte sie. Sie überreichte Ehrenurkunden an Karl Baader für die 60-jährige, und an Ursula Becker und Ulrike Schlager für die jeweils 25-jährige aktive Mitgliedschaft.

Für die jeweils 50-jährige passive Mitgliedschaft gingen Ehrenurkunden an Gerhard Marscher und an Karl Günter.  Im zweiten Teil folgte nach dem Stück „L'E-toile du Bonheur" mit einer stimmungsvollen Einleitung der fetzige Paso-Doble-Titel „Aux Arenes", der vom Orchester temperamentvoll und perfekt im Zusammenspiel vorgetragen wurde. Die bekannte Zitherballade aus dem Film „Der dritte Mann" kam vor allem bei den älteren Zuhörern an. Nach der bekannten Nummer „Can-Can" von Offenbach reagierte das Publikum mit begeistertem Applaus.


Lothar Arnold